Alphanovel

Liebesromane

Possessive

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BUCH EINS von „COALESCENCE OF THE FIVE“: Nachdem sie von fünf Partnern zurückgewiesen worden war, flehte Gamma Lucianne die Mondgöttin an, sie von weiteren Partnerbindungen zu verschonen. Zu ihrer Bestürzung wird sie nun zum sechsten Mal gebunden. Was noch schlimmer ist: Ihr Partner bei dieser sechsten Chance ist das mächtigste Wesen, das über alle Werwölfe und Lykaner herrscht – der Lykanerkönig höchstpersönlich. Sie ist sich sicher, absolut sicher, dass eine Ablehnung früher oder später kommen wird, auch wenn sie hofft, dass es eher früher als später geschieht. König Alexandar war überglücklich, seine gebundene Partnerin kennenzulernen, und konnte ihrer Göttin nicht genug dafür danken, dass sie ihm jemanden geschenkt hatte, der so perfekt war. Doch schon bald muss er feststellen, dass diese Gabe ihn nur widerwillig akzeptiert und mehr als bereit ist, ihre Verbindung zu lösen. Er versucht, eine Verbindung zu ihr aufzubauen, doch sie scheint so weit weg zu sein. Er sehnt sich verzweifelt danach, ihr näherzukommen, doch sie scheint sich ihm nur ungern zu öffnen. Er versucht ihr zu sagen, dass er bereit ist, sich ihr für den Rest seines Lebens zu verpflichten, doch sie scheint ihm nicht zu glauben. Er fleht um eine Chance: eine Chance, sie kennenzulernen; eine Chance, ihr zu zeigen, dass er anders ist; und eine Chance, sie zu lieben. Doch wenn nicht gerade subtile Verehrer, eifersüchtige Anwärter, selbstherrliche Möchtegern-Königinnen, eine alte Flamme, ein stiller Beschützer und eine frühere Verlobung ihre Beziehung zu gefährden drohen – werden Lucianne und Xandar sich dann immer noch dafür entscheiden, zusammen zu sein? Ist ihre Liebe stark genug, um alles und jeden zu überwinden? Oder wird Lucianne sich damit abfinden müssen, eine sechste Zurückweisung von dem einzigen Menschen zu ertragen, dem sie ihr Herz anvertrauen wollte? *** BUCH ZWEI: Die Rebellen, die auf Abwege gerieten

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Als ich ein Kind war, erzählte mir meine Oma immer Geschichten. Damals habe ich mir darüber nie viele Gedanken gemacht. Ich dachte, es wären eben nur das … Geschichten. Als ich älter wurde, wurde mir bald klar, dass es sich nicht um hochfliegende Fantasien und Märchen handelte, sondern um Erinnerungen an ihre Vergangenheit, Erinnerungen an unsere Vorfahren, bevor unsere Welt den Bach runterging. Weißt du, was aus Legenden stammt – egal, wie übertrieben die Geschichte auch werden mag –, da steckt immer ein Funken Wahrheit drin. Man muss nur die Fiktion von den Tatsachen trennen. Meine Großmutter erzählte mir immer Geschichten vom Auserwählten – demjenigen, der uns alle retten würde. Als ich jünger war, glaubte ich, dass das, was sie sagte, wahr war. Irgendwann würde jemand geboren werden, genau wie es das Orakel vorausgesagt hatte – jemand, der unsere Seelen retten und uns wieder mit unserer Magie verbinden könnte. Als ich erwachsen wurde und sah, wie sich die Welt um mich herum entwickelte, glaubte ich nicht mehr an Erlösung. Der Auserwählte schien eher ein Gebet als Realität zu sein. Ein Traum, von dem wir verzweifelt hofften, dass er wahr werden würde. Etwas, in dem wir Hoffnung finden mussten, wenn keine mehr da war. Als unsere Vorfahren uns den Rücken zukehrten, wie sollten wir da noch an diese sogenannte Erlösung glauben? Vor allem, da wir seit dem Großen Krieg nichts als Tod und Gemetzel erlebt hatten. Nichts außer Schmerz und Armut. Früher glaubte ich an die Geschichten und betete für den geheimnisvollen Auserwählten, der unsere Welt vom Bösen befreien würde. Jetzt jedoch sehe ich, was es wirklich ist: nur ein Traum der Hoffnung. Ein unerreichbares Märchen. Eine Geschichte, um Hoffnung zu wecken. Hoffnung ist gefährlich; sie lässt einen glauben, dass alles besser wird. Ich hörte auf, an der Hoffnung festzuhalten, als ich am eigenen Leib erlebte, dass sie nichts als Herzschmerz verursachte.

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