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Aktualisiert

Die Affäre meines Mannes: Mein Jubiläumsgeschenk

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Anmerkung

„Du wirst nur auf dem Papier meine Frau sein. Du wirst alles haben – außer meinem Herzen. Du wirst niemals Marina sein.“ Fünf Jahre lang lebte Lily als Davids heimliche Ehefrau – tagsüber seine gelassene Sekretärin, nachts seine unsichtbare Ersatzfrau. Jede kühle Berührung erinnerte sie daran, dass sie nur ein Ersatz war. Jedes geflüsterte „Marina“ schnitt tiefer als das vorherige. Dann kehrte seine Ex zurück. Und ohne zu zögern schob David Lily beiseite, als wäre sie nichts. Also tat sie, was sie schon vor Jahren hätte tun sollen. Sie unterschrieb die Scheidungspapiere. Sie ging fort. Doch nun konnte David ihrer Abwesenheit nicht entkommen. Ihr Schweigen quälte ihn auf eine Weise, wie es Marina niemals könnte. Und plötzlich war der Mann, der geschworen hatte, sie niemals zu lieben, entschlossen, sie zurückzugewinnen. Mit allen Mitteln. Selbst wenn es bedeutete, sie noch einmal zu zerbrechen. Sie hatte den Preis dafür bezahlt, ihn einst geliebt zu haben. Jetzt würde er dafür bezahlen, sie für immer verloren zu haben.“

Kapitel: 1: Kapitel 1

Lily seufzte, als sie einen weiteren späten Abend im Büro hinter sich brachte – sie sprang für Jenny ein, die sich wieder einmal „krank“ gemeldet hatte. Doch als sie sich schließlich nach Hause schleppte und durch die sozialen Medien scrollte, zog es sich in ihrem Magen zusammen. Da war Jenny, einen Cocktail in der Hand, und lachte mit einer Gruppe von Freunden in einer angesagten Bar.Natürlich. Diese Erkenntnis tat weh. Jenny war nie ihre Freundin gewesen. Hinter diesem süßen Lächeln hatte sie vor Neid auf Lilys Arbeitsmoral geschäumt – und schlimmer noch: Sie hatte bösartige Gerüchte verbreitet, dass Lily mit ihrem Chef David schlief.Keiner von ihnen kannte die Wahrheit: Sie war nicht seine Geliebte. Sie war seine Frau.Lily war an das Getuschel und die Seitenblicke gewöhnt. Sie hatte gelernt, die Bitterkeit hinunterzuschlucken. Doch als sie sich bettfertig machte, vibrierte ihr Handy mit einer Eilmeldung – eine Klatschschlagzeile prangte auf dem Bildschirm:„Milliardär und CEO David Hardison trifft bei exklusiver Gala wieder auf Ex-Freundin Marina – sprühen noch immer die Funken?“Ihr stockte der Atem. Ein Foto unter der Bildunterschrift zeigte David, umwerfend gutaussehend in seinem Smoking, wie er dicht neben der atemberaubenden Society-Lady stand. Zu dicht.Anders als die Gerüchte im Büro war das nicht nur belangloser Klatsch. Das war David. Ihr Ehemann. Der Mann, der sie nach fünf Jahren Ehe immer noch eher mit höflicher Distanz als mit Liebe ansah. Außer im Bett.Ein Schluchzen entrang sich ihrer Kehle, als der Damm in ihr brach. Sie sackte auf die Bettkante zusammen, Tränen liefen ihr über das Gesicht. Wie konnte es immer noch so sehr wehtun?Lily hatte David Hardison von dem Moment an geliebt, als sie ihn zum ersten Mal sah.Vor neun Jahren, frisch von der Universität, war sie voller Ambitionen und mit strahlenden Augen zur Hardison Corp gekommen – nur um in dem Moment den Atem anzuhalten, als David an ihrem Schreibtisch vorbeischritt. Ein schicker Anzug. Kalte Augen. Eine Ausstrahlung, die jeden Raum, jeden Blick und jedes törichte Herz in ihren Bann zog.Einschließlich ihres.Aber er gehörte Marina.Jeder wusste, dass er Marina gehört hatte.Dennoch blieb Lily und wurde seine Sekretärin. Sie lernte den Rhythmus seiner Stimmungen kennen, die Art, wie sich sein Kiefer anspannte, bevor er jemanden entließ, das seltene, flüchtige Grinsen, wenn ein Geschäft zu seinen Gunsten ausging.Und vor fünf Jahren, als Marina spurlos verschwand – und David am Boden zerstört zurückließ –, war Lily diejenige, die die Scherben auflas.Im wahrsten Sinne des Wortes.In jener Nacht in der Bar war David ein Wrack gewesen. Von Whiskey durchnässt und mit hohlen Augen umklammerte er ihr Handgelenk, als wäre sie das Einzige, was ihn vor dem Ertrinken bewahrte.Ihr Herz zerbrach. Aber sie kannte ihren Platz. Sie war nur seine Sekretärin.Sie fuhr ihn nach Hause und kümmerte sich mit stiller Effizienz um ihn, wobei sie darauf achtete, keine Grenzen zu überschreiten. Doch als sie sich umdrehte, um ein frisches Handtuch zu holen, drückte er sie gegen die Wand und küsste sie mit einer fieberhaften, fast schon verletzenden Intensität – als wäre sie jemand anderes.Lily versuchte, sich zu wehren. Doch die pure Qual in seinen Augen brach sie. Und so ließ sie sich von ihm nehmen – grob, rücksichtslos.Und als sie am nächsten Morgen erwachte – nackt, voller Schmerzen, sein Duft noch immer auf ihrer Haut –, stand er am Fenster, während der Rauch seiner Zigarette aufstieg, und warf einen Vertrag auf die zerknitterten Laken.„Lies ihn. Unterschreib ihn.“Ihre Finger zitterten, als sie das Papier aufhob.Ehevertrag.Bedingungen: Nur dem Namen nach Ehefrau. Keine emotionalen Bindungen. Keine Erwartungen.Laufzeit: Bis Marina zurückkehrt.Lily bekam einen Kloß im Hals. „Mr. Hardison, Sie schulden mir nichts. Letzte Nacht war …“Ein düsteres Lachen unterbrach sie. Er drehte sich um, und der Ausdruck in seinen Augen ließ ihr das Blut in den Adern gefrieren.„Bilden Sie sich nichts ein. Hier geht es nicht um Verantwortung.“ Er drückte seine Zigarette aus, seine Stimme klang gnadenlos. „Meine Mutter will, dass ich heirate. Sie mag Sie. Und ich brauche eine Platzhalterin.“„Du wirst nur auf dem Papier meine Frau sein. Du wirst alles haben – außer meinem Herzen. Du wirst niemals Marina sein.“Die Worte hingen zwischen ihnen, scharf wie eine Klinge.Lily kannte die Regeln und wusste, dass sie sein Herz niemals gewinnen würde. Doch vier Jahre, in denen sie ihn still geliebt hatte, hatten eine Hoffnung in ihr geweckt, die zu tief saß, um sie zu ignorieren.Vielleicht, flüsterte der törichte Teil in ihr, wenn ich lange genug bleibe, wird er mich sehen.Also unterschrieb sie.Und fünf lange Jahre lang lernte sie die Qual kennen, nur eine Platzhalterin zu sein.Tagsüber war sie seine makellose Sekretärin – höflich, professionell, unsichtbar.Nachts war sie sein warmer Körper in der Dunkelheit – ein stiller Ersatz für die Frau, die er wirklich wollte.Und jedes Mal, wenn er „Marina“ in ihre Haut stöhnte, starb Lily ein kleines Stückchen mehr.Lilys Finger zitterten, als sie die Träger ihres seidenen Nachthemds zurechtzog, dessen champagnerfarbener Stoff sich an ihre Kurven schmiegte. Sie hatte es vor Wochen gekauft und sich dabei Davids Reaktion vorgestellt – Würden seine Augen dunkler werden? Würde er sie endlich sehen?Ein Schlüssel drehte sich in der Haustür.Ihr stockte der Atem.David schritt herein, sein maßgeschneidertes Sakko über eine Schulter geworfen, die Krawatte gelockert. Der Duft seines Parfüms – rauchiges Sandelholz und Sünde – erfüllte den Raum, noch bevor er sie überhaupt erblickte. Dann fiel sein Blick auf sie, und seine Schritte stockten.Ein Muskel zuckte in seinem Kiefer. „Was ist das?“Lily hob das Kinn, ihr Puls raste. „Heute sind es fünf Jahre.“Ein Moment der Stille. Dann verzog er den Mund – nicht zu einem Lächeln, sondern zu einer Herausforderung. Mit drei Schritten überbrückte er die Distanz zwischen ihnen, seine Finger vergruben sich in ihrem Haar und neigten ihren Kopf nach hinten. „Hast du eine Feier erwartet?“Bevor sie antworten konnte, presste er seinen Mund auf ihren.Sein Kuss war voller Hitze und Begierde, seine Zähne kratzten an ihrer Unterlippe, seine Zunge eroberte ihre mit einer Besitzgier, die ihr die Knie weich werden ließ. Sie schnappte nach Luft, als er sie gegen die Wand drückte, seine Hände an ihren Oberschenkeln entlangglitten und sie hochhoben, bis sich ihre Beine um seine Taille schlangen.„David –“„Sei still.“ Seine Stimme klang rau, sein Atem brannte heiß an ihrem Hals, als er dort zubiss, wo ihr Puls pochte. „Du wolltest meine Aufmerksamkeit? Die hast du jetzt.“Jeder rationale Gedanke verflüchtigte sich. Das hier – die Art, wie er sie grob behandelte, das Knurren in seiner Stimme – war der David, nach dem sie sich sehnte. Derjenige, der die Welt niederbrennen würde, um das zu bekommen, was er wollte.Und heute Nacht war sie das, was er wollte.Seine Hände rissen an der hauchdünnen Seide, sein Mund hinterließ blaue Flecken hinterlassende Küsse auf ihrem Schlüsselbein. Als er sie zum Bett trug, bog sie sich ihm entgegen, ihre Beine scherenförmig um seine Taille geschlungen.„Sieh mich an“, befahl er und drückte ihre Handgelenke über ihrem Kopf fest.Ihr Atem ging flach und keuchend, als sie gehorchte. Seine Augen waren schwarz vor Begierde, doch dahinter – war da noch etwas anderes? Ein Aufblitzen von … Wiedererkennung?Hoffnung flammte in ihrer Brust auf –Dann drang er mit einem Stöhnen tief in sie ein und nahm sie hart in Besitz. Lily bog sich ihm entgegen, ihre Fingernägel kratzten über seinen Rücken, und sie begegnete seinen Stößen mit einer Verzweiflung, die sie sich zuvor nie erlaubt hatte.Vielleicht heute Nacht. Vielleicht dieses Mal –Sein Atem stockte, sein Rhythmus geriet ins Stocken – ein verräterisches Zeichen. Mit einem letzten Ruck seiner Hüften ergoss er sich in ihr, sein Körper zitterte an ihrem.Und dann, mit einem rauen Ausatmen: „Marina.“Der Name durchbohrte Lilys Brust wie eine Klinge.Als wäre er herbeigerufen worden, klingelte Davids Handy – Marinas individueller Klingelton, eine beschwingte Klaviermelodie, die Lily mittlerweile fürchtete.David rollte sich blitzschnell von ihr herunter und griff nach dem Handy. Seine Stimme, die noch vor wenigen Augenblicken vor Verlangen rau geklungen hatte, wurde sanft. „Hey. Ja, ich bin da.“Lily lag wie erstarrt da, die Laken um ihre Beine gewickelt, sein Samen noch warm zwischen ihren Schenkeln. Sie beobachtete seinen Rücken – die angespannten Muskeln, die blassen Narben, die sie tausendmal mit ihren Lippen nachgezeichnet hatte –, während er zum Fenster hin und her ging, sein Lachen leise und vertraut. „Vermisst du mich schon?“Der Kontrast war grausam. Bei Lily war er voller scharfer Kanten und Forderungen. Bei Marina schmolz er dahin.Als er auflegte, war die Stille erdrückend. Lily setzte sich auf und presste die zerknitterte Seide an ihre Brust.„Sie ist zurück.“ Keine Frage.David sah sie nicht an. „Wir haben uns letzten Monat wiedergetroffen.“Letzten Monat. Während Lily wie eine Närrin ihren Jahrestag im Kalender markiert hatte.Sie schluckte die Galle hinunter, die ihr in die Kehle stieg. „Ich werde meine Sachen packen. Ich kann das Penthouse bis …“„Bleib.“ Endlich drehte er sich um, sein Gesichtsausdruck war unlesbar. „Marina mag keine gebrauchten Räume. Sie wird nicht hierherkommen.“Gebraucht. Das Wort bohrte sich wie eine Glasscherbe in Lilys Herz.Ihre Finger gruben sich in die Matratze, ihre Fingernägel kratzten über die Seide, während sie ihm dabei zusah, wie er sich mit mechanischer Effizienz anzog – die Krawatte mit militärischer Präzision geknotet, die Manschettenknöpfe einrasten.Er warf keinen Blick zurück. Zögerte nicht. Die Haustür fiel mit chirurgischer Endgültigkeit ins Schloss.Fünf Jahre Ehe.Nicht einmal ein „Danke“.Sie war nur eine Platzhalterin, eine vorübergehende Lösung. Und nun, da seine wahre Liebe zurückgekehrt war?War es Zeit für sie, beiseite zu treten.

Kapitel: 2: Kapitel 2

Das Hauptschlafzimmer roch nach ihm – diese berauschende Mischung aus Sandelholz und kalter Gleichgültigkeit. Lily stand in der Tür, die Rollen ihres Koffers blieben wie in einem letzten Protest an der Schwelle hängen.Fünf Jahre.Fünf Jahre gestohlener Momente in diesem goldenen Käfig.Sie hatten auf jeder Oberfläche gevögelt – auf dem Mahagoni-Schreibtisch, an der Duschwand, genau an der Stelle, an der ihre Knie nun nachzugeben drohten. Aber sie hatten nie Liebe gemacht. Nicht ein einziges Mal.Das Packen dauerte weniger als zehn Minuten.Wie erbärmlich, dass eine Ehe schneller aufgelöst werden konnte, als David jeden Morgen brauchte, um eine Krawatte auszuwählen. Der Koffer – neu gekauft für ihre Flitterwochen, noch immer leicht verstaubt, weil er so selten benutzt worden war – klaffte offen wie eine Wunde.Sie füllte ihn nur mit dem, was sie mitgebracht hatte: ein paar Bücher, die Perlenohr

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