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Die besten Liebesromane

Top Fantasy

Book cover
Aktualisiert
  • Autor: Moonquill
  • Status: Laufend
  • Altersfreigabe: 18+
  • 👁 891
  • 7.5

Ísla Vael wurde dazu erzogen, nützlich zu sein. Als älteste Tochter des Hauses Vael lernte sie, Bündnisse zu deuten, der Macht zu gehorchen und in einer Welt zu überleben, in der Töchter zu Werkzeugen gemacht werden. Doch als sie ein Säugling aus dem Hause Dorn entführt und in die Dunkelheit des Westens verschwindet, tut sie das Einzige, womit ihre Familie niemals gerechnet hätte: Sie trifft eine eigene Entscheidung. Das Kind, das sie in sich trägt, ist kein gewöhnliches. Mira ist ein Kind der Blutlinie, geboren mit einer Kraft, die die alte Ordnung auslöschen will, bevor sie sich entfalten kann. Und Kas Morvein, der gefährlichste Jäger auf den westlichen Routen, wurde dafür bezahlt, Ísla zu finden und zurückzubringen. Er sollte sie zurückbringen. Stattdessen folgt er ihr. Während die Häuser immer näher rücken und uralte Kräfte sich um das Kind herum zu regen beginnen, werden Ísla und Kas nach Norden getrieben – über zerstörte Straßen, durch Sümpfe und feindliches Gebiet – hin zu dem einzigen Ort, der Mädchen wie Mira vielleicht noch Schutz bieten kann. Doch je näher sie kommen, desto gefährlicher wird der Weg – und ebenso die Bindung, die zwischen ihnen wächst. Denn Kas ist nicht nur der Mann, der ausgesandt wurde, um sie zu jagen. Er ist auch der erste Mann, der erkennt, wer sie wirklich ist, jenseits all dessen, was ihr Vater aus ihr machen wollte. Nun, da Feinde hinter ihnen her sind, sich im Dunkeln Kräfte erwecken und ein Kind die Zukunft des Nordens verändern könnte, muss Ísla entscheiden, wer sie sein wird, wenn die Flucht ein Ende hat. Denn manche Frauen werden dazu erzogen, benutzt zu werden. Andere überleben lange genug, um unkontrollierbar zu werden.

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Book cover
Aktualisiert
  • 👁 42.2K
  • 7.5

Als ich ein Kind war, erzählte mir meine Oma immer Geschichten. Damals habe ich mir darüber nie viele Gedanken gemacht. Ich dachte, es wären eben nur das … Geschichten. Als ich älter wurde, wurde mir bald klar, dass es sich nicht um hochfliegende Fantasien und Märchen handelte, sondern um Erinnerungen an ihre Vergangenheit, Erinnerungen an unsere Vorfahren, bevor unsere Welt den Bach runterging. Weißt du, was aus Legenden stammt – egal, wie übertrieben die Geschichte auch werden mag –, da steckt immer ein Funken Wahrheit drin. Man muss nur die Fiktion von den Tatsachen trennen. Meine Großmutter erzählte mir immer Geschichten vom Auserwählten – demjenigen, der uns alle retten würde. Als ich jünger war, glaubte ich, dass das, was sie sagte, wahr war. Irgendwann würde jemand geboren werden, genau wie es das Orakel vorausgesagt hatte – jemand, der unsere Seelen retten und uns wieder mit unserer Magie verbinden könnte. Als ich erwachsen wurde und sah, wie sich die Welt um mich herum entwickelte, glaubte ich nicht mehr an Erlösung. Der Auserwählte schien eher ein Gebet als Realität zu sein. Ein Traum, von dem wir verzweifelt hofften, dass er wahr werden würde. Etwas, in dem wir Hoffnung finden mussten, wenn keine mehr da war. Als unsere Vorfahren uns den Rücken zukehrten, wie sollten wir da noch an diese sogenannte Erlösung glauben? Vor allem, da wir seit dem Großen Krieg nichts als Tod und Gemetzel erlebt hatten. Nichts außer Schmerz und Armut. Früher glaubte ich an die Geschichten und betete für den geheimnisvollen Auserwählten, der unsere Welt vom Bösen befreien würde. Jetzt jedoch sehe ich, was es wirklich ist: nur ein Traum der Hoffnung. Ein unerreichbares Märchen. Eine Geschichte, um Hoffnung zu wecken. Hoffnung ist gefährlich; sie lässt einen glauben, dass alles besser wird. Ich hörte auf, an der Hoffnung festzuhalten, als ich am eigenen Leib erlebte, dass sie nichts als Herzschmerz verursachte.

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